Was versteht man unter einer Selbstbeteiligung?
Unter einer Selbstbeteiligung versteht man eine Eigenbeteiligung des
Versicherungsnehmers an den Kosten, die durch Krankheit entstehen.
Man unterscheidet zwei Arten von Selbstbeteiligungen, die prozentuale
und die fixe Selbstbeteiligung.
Bei der prozentualen Selbstbeteiligung trägt der Versicherte einen vorher
definierten Prozentsatz seiner Kosten selbst. Bei der fixen Selbstbeteiligung
hingegen werden die Kosten bis zu einem festgelegten pauschalen Satz von
Versichertenseite selbst getragen.
Erst die darüber hinausliegenden Kosten werden von der
Versicherungsgesellschaft übernommen.
Hintergrund der Selbstbeteiligung ist
den Kunden bzgl. der Kosten zu sensibilisieren, so dass unnötige
Behandlungen vermieden werden. Im Zuge von Ärztehobbing, Doppelindikationen
und Arzttourismus werden in Gesundheitssystemen, die diesbezüglich keine
Anreize bieten, die Kosten gering zu halten, enorme Summen
ausgegeben.