Warum hat die private Krankenversicherung nicht das Problem der Überalterung der Bevölkerung?
Der hohe Rentneranteil und die geringere
Anzahl der Beitragszahler in der Zukunft berührt die private
Krankenversicherung kaum, da jede Risikogruppe ihre eigenen Rückstellungen
anspart und ein Ausgleich von jung und alt nicht stattfindet. Eine
statistische Auswertung der Beiträge älterer Versicherter zeigt, dass sich
nicht nur in jungen Jahren, sondern auch im Alter das
Preis-Leistungsverhältnis der PKV gegenüber der GKV günstig staffelt.
Die private Krankenversicherung hat
aufgrund der zu bildenden Altersrückstellungen im Vergleich zur
Gesetzlichen keine Probleme mit der Überalterung der Bevölkerung. Die
älteren Versicherten werden nicht über die jungen finanziert, sondern
haben ihre eigenen Rückstellungen hinterlegt. Wie auch die private
Rentenversicherung, in der Sparanteile und die daraus erwirtschafteten
Zinsen für die Rentner angesammelt werden, kann auch die private
Krankenversicherung bei solider Kalkulation entspannt in die Zukunft
blicken. Risikofrei ist aber auch das System der Privaten nicht. Denn die
Altersrückstellungen müssen den inflationären Verlauf der nächsten Jahre
wiederspiegeln und das auf 30 Jahre zu schätzen, gilt als schwierig. Hier
allerdings zeichnen sich gute PKV- Unternehmen mit einer soliden
Beitragskalkulation aus, so dass die richtige Wahl eines
Versicherungsunternehmens die langfristige Beitragsstabilität garantiert.